Digital Homicide lässt Klage gegen Steam-Nutzer fallen

Vor einigen Wochen hat der berüchtigte Shovelware-Entwickler Digital Homicide versucht, anonyme Steam-Nutzer wegen negativer Bewertungen zu verklagen, wobei er diese Nutzer oft als Hass- und Belästigungsgruppe bezeichnete. Jetzt gibt der Entwickler allen anderen die Schuld daran, dass sein Geschäft zerstört wurde.

In einem Antrag auf Klageabweisung, der letzte Woche eingereicht wurde, erklärte Digital Homicide, dass ihr Geschäft zerstört worden sei, so dass sie die Klage nicht weiterverfolgen könnten. Am Freitag wurde diesem Antrag stattgegeben.

Digital Homicide hat sich schon lange hinter schlechten Ausreden für schäbiges Verhalten versteckt. Von der Überflutung der Steam-Dienste mit minderwertigen Spielen bis hin zu Beschimpfungen und Angriffen auf Nutzer, die diese schlechten Spiele nicht mochten. Anscheinend versuchen sie immer noch, den Spielekritiker Jim Sterling zu verklagen, obwohl auch das bald ein Ende haben könnte.

Digital Homicide sprach mit der Spieleseite Techraptor in einem Interview, in dem sie zugaben, dass sie die Spieleindustrie aufgegeben haben, zumindest vorläufig.

Trotzdem klingt es so, als sei Digital Homicide aus dem Spielegeschäft ausgestiegen. Was Digital Homicide angeht? Es ist zerstört, sagte Romine. Es wurde aus tausend Richtungen in den Boden gestampft und wird nicht mehr verwendet. Ich gehe zurück in den Beruf und beobachte, was wirklich los ist.

Es ist schwer, etwas anderes als Verachtung für Digital Homicide zu empfinden. Das Unternehmen hat sich oft hinter seinen falschen Behauptungen als Verbraucherschützer versteckt, um Kritik zurückzuweisen. Der Ton ihrer Worte und Handlungen vermittelt das Gefühl, dass die Spieleindustrie ohne sie besser dran wäre.

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